Mittwoch, 19. Dezember 2012

tagesschau.de: Bertelsmann legt Studie vor - Die Mitte schrumpft

Der Anteil der Menschen in den unteren und untersten Einkommensschichten ist den Angaben zufolge um knapp vier Millionen Personen gewachsen, gleichzeitig hat die Gruppe der Topverdiener um mehr als 500.000 Personen zugenommen. Die Chancen auf soziale Mobilität seien deutlich gesunken, heißt es in der Studie weiter: 70 Prozent der unteren Einkommensschichten fänden sich nach drei Jahren immer noch in derselben Schicht wieder. Ein Grund: die Zunahme von Single- und Alleinerziehenden-Haushalten.

Kommentar von Steffen Roski: Wieder einmal diagnostiziert die Bertelsmann Stiftung einen Makel der deutschen Gegenwartsgesellschaft. Allein die Medikamente, die der Gütersloher Think Tank, der ihm hörigen Politik und Ministerialbürokratie verordnet, sind jene der amerikanischen Neo-Cons: mehr "Flexibilität", "Bürokratieabbau" usw. usw. Lasset uns den Reichtum mehren - für jene, die ohnehin haben ...

Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.

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